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Polar Bird 340 Merlin – Erster Test

Polar Bird 340 Merlin – Erster Test

Erster Test des Polar Bird 340 M

Eben frisch eingetroffen haben wir das Boot schon mal aufgebaut. Was gleich auffiel war die robuste Verarbeitung, sowie der Patent-Boden aus GFK. Er besteht aus einer Bug-Platte, vier Dreieck-Platten und einer Heckplatte. Anders als bei herkömmlichen Alu-Böden lĂ€sst sich dieser Boden kinderleicht montieren und auch wieder demontieren. Der Heckspiegel ist unauffĂ€llig, allerdings ist die einfache Mechanik der Slip RĂ€der erwĂ€hnenswert. AushĂ€ngen, hochklappen und einhĂ€ngen. Ausgestattet ist das Boot mit 2 Rudern, 2 SitzbĂ€nken und sehr stabilen Haltegriffen. An dem großen SĂŒlrand lĂ€sst sich wunderbar eine Persenning oder das Polar Bird Schlauchbootzelt befestigt.

Das Boot kommt in drei Taschen. In der einen Tasche befindet sich der Bootskörper, in einer andere das Zubehör und der dritten Tasche befindet sich der Boden.

Beim Auspacken und Auseinanderfalten des Bootskörpers bemerkt man gleich, dass es sich nicht um ein Leichtgewicht handelt. Die dicke, faserunterstĂŒtze PVC-Plane macht einen sehr soliden Eindruck. Auch die Schweiß- und KlebenĂ€hte sind gut verarbeitet. Das Material stammt von der Firma Mehler đŸ‡©đŸ‡Ș und ist 900g/m₂ schwer. Gefertigt werden die Boote im 4000 Km entfernten Tscheljabinsk. Die 46 cm dicken SchlĂ€uche zusammen mit dem Patentboden machen das Boot sehr verwindungssteif. Der Boden ist in einer Minute zusammengesteckt. Dann noch 350 Mbar auf den Kiel pumpen, Motor dran und ab.

Das Zubehör: Dabei sind Flickzeug, Fuß-Pumpe, zwei Ruder und zwei SitzbĂ€nke.

Mit der Fuß-Pumpe allerdings kommt man nicht weit. Hier empfiehlt sich eine elektrische Pumpe (Bravo BST800) die an die Autobatterie angeschlossen wird oder gar eine Akku-Pumpe (Bravo BST800 BAT). In die SchlĂ€uche sollen laut Hersteller 250 Mbar / 0,25 Bar. In den Kiel sollen gemĂ€ĂŸ Typenschild 0,4 Bar.

Das sind Werte wie man sie bei anderen Bootsherstellern auch findet. Ich als Schönwetter-Fahrer halte mich da immer etwas zurĂŒck. So gebe ich in die SchlĂ€uche 200 Mbar und in den Kiel 350 Mbar. „Den Rest macht die Sonne!“, wie ich immer sage. Andersherum muss man agieren wenn das Boot im Kalten Wasser bewegt wird. Hier ist es evtl. erforderlich den Druck auf 250 Mbar anzupassen. Den Typ „Merlin“ gibt es in 4 verschiedene GrĂ¶ĂŸen: 320/340/360/385 und in 4 Farben: rot/schwarz, dunkelgrau, dunkelgrĂŒn, weiß/grau, weiß/schwarz. Camouflage kann man auf Anfrage auch bekommen.

 

Das Zubehör: Als ErgĂ€nzung fĂŒr die Merlin Serie gibt es vom Hersteller noch nĂŒtzliche Accessories wie Spritzschutz (Bugzelt), ein Schlauchbootzelt, sowie Sitzbankpolster mit oder ohne Tasche und SliprĂ€der. In Anbetracht des Bootsgewichts ca. 60 Kg zzgl. Außenborder (45Kg / 15PS) ist der Miterwerb von SliprĂ€dern selbstredend.

FAZIT:

Wer ein Polar Bird erwirbt möchte ein robustes Boot zum Arbeiten, tĂ€glichen Gebrauch oder Angeln. Schnell und wendig sind diese Boote aufgrund der Rumpfform nicht. DafĂŒr lassen sich die Boote widererwartend zĂŒgig aufbauen. Die Accessories von Polar Bird sind sinnvoll und können auch an anderen Schlauchbooten genutzt werden. Dies gilt es vorher zu prĂŒfen.

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