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Takacat 340 S mit Torqeedo Motor 1003 CS auf der Havel bei Plaue

Takacat 340 S mit Torqeedo Motor 1003 CS auf der Havel bei Plaue

Hallo liebe Leser,

wir waren vor 2 Wochen mit dem Takacat 340 S und Torqeedo-Elektromotor auf der Havel bei Plaue unterwegs. Ich wollte einfach mal wissen wie lange der Akku wirklich hält in der Kombo: Boot, Motor und 2 Personen.

Getestet wurde der Antrieb bei Gegenwind und mit verschiedenen Tempi. Wenn man den Motor mit Vollgas fährt, ist nach nicht einmal einer Stunde Schluss mit lustig. Reduziert man aber das Tempo auf eine Reisegeschwindigkeit von ca. 6 km/h kommen auf einmal 18 bis 20 km raus. Ich kann mit 500 Watt 7-8 Km/h fahren und dann komme ich nur noch 8 bis 10 Km weit. Erhöht man die Leistung weiter wird das Boot nur wenige km/h schneller aber die möglichen Kilometer reduzieren sich exponentiell.

Nach 8,6 Kilometer hatte der Akku noch eine Ladung von 62 %.

Das Display zeigt 280 bis 300 Watt und der Tacho 5,8 -6,0 km/h über Grund an. Mit einem zweiten Akku in Reserve kann man super Wasserwandern. Der Motor summt kaum hörbar vor sich hin. So kann man an den Uferzonen wunderbar die Tierwelt beobachten ohne die brütenden Vögel zu stören.

Tacho und Restlaufanzeige in der Pinne. Ein eingebauter GPS Empfänger macht es möglch.

Allerdings tracke ich auch die bereits zurgelegten Kilometer mit dem Handy, damit ich weiß wann der Scheitelpunkt der Akkulaufzeit erreicht ist und wir umkehren müssen. Denn zum Paddeln habe ich dann doch keine Lust. Fakt ist das der Torqeedo ein kompakter und ausgereifeter Motor ist und einen unvorstellbaren Vorsprung zu den billigen „Stangenmotoren“ hat, die man mit einer schweren Autobatterie befeuert. Allein der Gedanke dass man mit einer Salzsäure gefüllten 20 Kg Autobatterie durch ein Naturschutzgebiet eiert macht mir eine Gänsehaut. Beim Torqeedo ist alles gekapselt.

Wenn der Motor ganz neu ist, ist die Pinne (Lenkung) sehr schwergängig. Ich habe die Kunststoff-Abdeckung mit den 4 Torx-Schrauben demontiert. Darunter kommt eine Manschette zum Vorschein die mit 2 Schraauben die Lenkachse der der Motorgondel bremst/einklemmt. Die beiden Schrauben muss man etwas lösen bis sich die Pinne leichter bewegen lässt. Etwas Silkonspray nimmt auch noch Reibung weg. Jetzt hält der Motor noch alleine den Kurs, lässt sich aber superleicht lenken.

Ich werde hier weiter über meine Exkursionen berichten!

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